Steinbruch anno 1930
Hörstation 001
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Steinbruch anno 1930 - Eine Rekonstruktion
Brüche wie der, den Sie vor sich haben, gibt es im Wesentlichen erst seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Vorher wurden oberflächennah, Findlinge »Härtlinge« und Blocktürme abgebaut. Dann entstanden ortsfeste Brüche, die eine ganze Flanke eines Berges öffneten. Der Abbau ging jetzt auch in die Tiefe; dauerhafte Betriebseinrichtungen wie Kräne und Rollwägen ermöglichten die schweren Transportarbeiten. Die massive Technisierung und Motorisierung, die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzten, hat unser Bruch nicht mehr mit gemacht. Es ist ein »stiller« Steinbruch, in dem noch keine Presslufthämmer rattern und Lademaschinen dröhnen. Der Bruchbetrieb wurde mit Rat und Tat erfahrener Steinhauer rekonstruiert.
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Ein Hörbeispiel über die Menschen und ihre Arbeit im Steinbruch.
Bildnachweis: Historische Steinbrucharbeit · Bildquelle: Granitzentrum Bayerischer Wald